Natura 2000 – Steiermark

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Neuanlage von Amphibiengewässern im Lafnitztal

Grabungsarbeiten Amphibienteich in Wörth an der Lafnitz

Grabungsarbeiten Amphibienteich in Wörth an der Lafnitz

Überblick über das Bearbeitungsgebiet

Überblick über das Bearbeitungsgebiet

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Rahmen des „Wiesenrückführungsprojektes Wörth an der Lafnitz“ wurden gemeinsam mit dem Projektträger und Partnerverein unseres Blaurackenvereines, der Österreichische Naturschutzjugend, Landesgruppe Steiermark 7 ha Aufforstungsflächen ehemaliger Feucht- oder wohl besser Nasswiesen innerhalb der letzten 3 Jahre wieder in Wiesenflächen überführt. Zu Abschluss des nunmehr beendeten Projektes wurde nochmals landschaftsgestalterisch in die Flächen eingegriffen. Ein kleiner, etwa 30 cm breiter Abzugsgraben, der das Projektgebiet durchquert wurde kurzerhand umfunktioniert und einer neuen Bestimmung zugeführt. Auf einer Länge von ca. 120 m wurde er auf 5 m Breite aufgeweitet und sowohl am Ende als auch am Anfang zu 2 Amphibienteichen mit einem Durchmesser von ca. 15 m ausgeweitet. Dabei wurde besonderes Augenmaß darauf gelegt, dass die Ufer sehr flach ausgeformt sind und die Maximaltiefe (80 cm) so gering bleibt, dass der Eintrag von Raubfischen unmöglich ist. Die Anlage von Gewässern dieser Art soll verlandende Altarme nachahmen, von denen in unseren Breiten leider sehr viele in den 50er bis 70 Jahren als nutzlos betrachtet zugeschüttet wurden und gefährdeten Amphibienarten (wie Gelbbauchunke, Teich- und Kammmolche sowie Grünfrösche) sowie seltenen Pflanzengesellschaften (Schlammlings- und Zwergbinsenfluren) neue, optimale Lebensbedingungen schaffen.

Das aufgeweitete Gerinne

Das aufgeweitete Gerinne

Östlicher Teich nach zwei Tagen

Östlicher Teich nach zwei Tagen