Natura 2000 – Steiermark

Webseite der Gebietsbetreuer der steirischen Europaschutzgebiete

Header

Besuch der Nationalparkmaler und Prof. Bernd Lötsch in der Herbersteinklamm

Die Künstlergemeinschaft der Nationalparkmaler und Univ. Prof. Bernd Lötsch, ehemaliger Generaldirektor des Naturhistorischen Museums und Wegbereiter der Österreichischen Ökologiebewegung statteten dem Europaschutzgebiet Herberstein einen Besuch ab. Geführt vom Local Hero & Käferexperten Erwin Holzer sowie dem Gebietsbetreuer wurde zuerst die Geierwand besichtigt, anschließend wurde der Talbereich der Klamm erkundet. Weiter ging es zu den Anlagen des historischen Gartens, den mächtigen Eichen und Edelkastanienbäumen im Oberhang sowie dem Trockenrasen am Pumahang.

Nationalparkmaler & Prof. Lötsch in Herberstein

Nationalparkmaler & Prof. Lötsch in Herberstein

Nationalparkmalerinnen & Prof. Lötsch

Nationalparkmalerinnen & Prof. Lötsch

 

 

 

 

 

 

 

 
Grund für den Besuch war die vortätigige Vernissage mit dem Titel „Uferlanschaften“ in den Räumlichkeiten der Raiba Anger. Prof. Lötsch referierte dabei in seiner Ansprache über die gegenständliche Malerei der Naturparkmaler und sieht in Ihnen, ob der ausufernden abstrahierenden Kunst die neue Avantgarde. Über den Umgang mit der Natur fand Prof. Lötsch deutliche Worte und prangerte den Missbrauch der letzten unverbauten Gewässer unter dem Deckmäntelchen des Klimaschutzes und der ökologischen Energiegewinnung schonungslos an. Dies untermauerte er mit zahlreichen Fakten z. B. dass durchschnittlich alle 8 km an den Fließgewässern in Österreich ein Wasserkraftwerk vorhanden ist und trotz des massiven Ausbaues der Wasserkraft der Anteil des Stromes aus derselben einen historischen Tiefstwert erlangt hat. Hauptursache ist der stark gestiegene Energieverbrauch der heutigen Verschwendungsgesellschaft.

Am Pumafelsen-Trockenhang

Am Pumafelsen-Trockenhang

Erwin Holzer mit den Naturparkmalerinnen Hannelore Nenning & Maria Groppenberger

Erwin Holzer flankiert von Hannelore Nenning & Maria Groppenberger

 

 

 

 

 

 

 

 

Trotz der kritischen Worte des Vortages zeigte sich Herr Lötsch aber am darauf folgenden Tag, genauso wie die Künstler der „Nationalparkmaler“ bestens gelaunt und alle verfolgten aufmerksam den Ausführungen und erforschten interessiert das Gelände und schöpften neue Inspiration für kommende Taten. Begossen wurde der erfolgreiche Tag abschliessend beim „Moarpeter“ in Stubenberg mit Spezialitäten der Region aus Hopfen und Trauben.